Schuster, bleib bei Deinem Leisten!

November 27, 2009

Am Mittwoch war ich in der Galerie Claudia Groeflin. Um Zürich besser kennezulernen bin ich zu Fuss gelaufen…und diesmal hatte ich Verstärkung dabei. Eine Freundin aus London (die Blonde mit der zu grossen Brille) und aus München. Der in dem Froschkostüm hat ne Wette verloren und musste für eine Stunde damit rumlaufen (wollte aber leider nicht mitkommen). Wir haben davor natürlich nicht auf die Karte geschaut und deswegen etwa eine Stunde vom Paradeplatz zur Dienserstrasse gebraucht (viel lustiger als genau zu wissen wo man langgehen muss!!). Der Weg dorthin war auch recht amüsant. Hat man nämlich die Brücke überquert, ist man in einer anderen Welt. Vorbei an den Stripclubs und Zuhältern und anderen lowlifes (ich weiss, dass ich scheisse bin), die aus einem alten Mercedes oder getuneden BMW aussteigen…und was sehen wir da: die Flamingo Bar (und wenn ihr die jetzt kennt, dann schämt euch, weil ich weiss genau was ihr dort gemacht/geholt habt). Fotos von den Leuten konnte ich leider nicht mache. Also ich habs probiert, aber mir ist eine nachgelaufen und dann hab ich schon ein bisschen Angst bekommen. Ich mein bald ist ja Weihnachten UND mein Geburtstag und ich lass mir die Geschenke doch nicht entgehen…

Nachdem ich zweimal an der Nummer 12 vorbeigelaufen bin, weil kein Schild, bin ich endlich auf die schlaue Idee gekommen in den Hinterhof zu gehen. Gefunden und drinnen! Dort wurde ich von einem Hund verfolgt (sehr gut erzogen), der mich bei dem Gang von Bild zu Bild wenigstens etwas unterhalten hat (Sitz, Platz, Tot). Zur Musik, unter anderem von Justice, hab ich jedes Bild von Fabian Chiquet ganz genau begutachtet. Ich kenne seine Band nicht (bin ja auch nicht von hier), aber wahrscheinlich ist seine Musik besser als seine Kunst. Der Gedanke dahinter ist nicht schlecht! Der Gedamke dahinter: tHEMEN WIE kALKULIERBARKEIT IN DER pOPINDUSTRIE, VORGETÄUSCHTE sPONTANEITÄT UND DIE fRAGE NACH aUTHENTIZITÄT!!  Doch die Umsetzung könnte vielleicht etwas präziser sein. Sogar ohne meine Brille konnte ich die Klebspuren erkennen und verwischte Farbe bei der Schrift. Auch die Sprüche waren ja ganz nett, aber irgendwie zu viel. Und manchmal schienen sie grammatikalisch – ok ich mach auch echt viele Rechtschreibfehler - nicht ganz richtig zu sein (oder war das gewollt?), wie bei dem von The Killers. Das kann natürlich auch Absicht gewesen sein hmm naja. Dann gab es noch ein Video von Chris Crocker. Ich mag Elektro…Es wird eine Bühneninszenierung gezeigt. Der Ausdruck von Macht und Ruhm soll dabei festgehalten werden. Vielleicht mag ich das Video noch am liebsten. Trotzdem hat man gemerkt, dass er sich schon Mühe gegeben hat…ausserdem bin ich ja auch keine Kunstkritikerin…

UND: Da er der Künstler noch so jung ist (1985 geboren) glaube ich, dass er sich in den nächsten Jahren noch verbessern wird. Und sonst bleibt ihm auf jeden Fall die Musik!

Porn is the Beat

November 16, 2009

Am Donnerstag waren wir in der Ausstellung von Anet Hofer & Brigitte Dätwyler ’Love is the Rythm – Porn is the Beat’ im Binz39. Zum Glück habe ich die anderen vor dem Museum für Gestaltung getroffen, da ich mich sonst sicher verlaufen hätte und selbst, wenn ich es gefunden hätte, mir nicht sicher gewesen wäre, wo der Eingang ist…

Man musste ein paar Stockwerke nach oben gehen, vorbei an einer Wärmebildaufnahem von Prostituierten und gelangte schliesslich in der Wohnung an. Am Anfang habe ich überhaupt nichts gecheckt. Um in den grossen Raum zu kommen, musste man nämlich durch eine Art halbes Zimmer laufen, das ziemlich dreckig und unordentlich war. Ich dachte mir nur, dass die ja wohl echt mal aufräumen hätten können, wenn hier schon eine Ausstellung ist. Bis ich mir das von weiter weg angesehen habe und mir einiges klar wurde…das Zimmer eines Teenagers also. Wirklich eklig, aber wenn ich mich zurückerinner sahen die Zimmer meiner männlichen Freunde fast genauso aus (vielleicht nicht ganz so siffig).

Im  selben Raum waren in der Ecke zwei Bildschirme und dahinter Stangen montiert. Von der Decke hingen zwei Figuren – kopfüber – und am Boden lagen Teddybären, wie auch zwei Diskokugeln. Nach längerer Betrachtung der Fernseher wurde klar, dass hier einmal falsche Stripper getanzt haben. Aber was sollten die Bären auf dem Boden? Vielleicht eine Verbindung zu dem Kinderzimmer… Strippen ist übrigens nicht so einfach. Als ich mal mit Freunden in einem Stripclub war, haben wir es alle mal versucht, mit dem erstaunlichen Ergebnis, dass die Jungs unglaublich beweglich waren und die Moves viel besser hinbekommen haben als wir!! Eine Stripperin wollte mir Unterricht geben, was ich jedoch dankend ablehnte…Die Funktion der Kugeln versteh ich immer noch nicht so ganz, auch nach einigen Erklärungsversuchen nicht. Schade!

Im nächsten Raum stand eine Wand in der Mitte. Durch kleine Löcher konnte man sich, wie ein Voyeur, verschiedene animierte Fotografien anschauen. PORNOS!! Hat mich zuerst schon ein bisschen geschockt, dass wirklich ALLES alles gezeigt wurde…aber nach ein paar Bildchen kam ich mir nicht mehr ganz so pervers vor da drauf zu starren – vor allem weil es die andern ja auch gemacht haben :-) Betrachtete man das Ganze von der Rückseite, kam die Konstruktion und der Gedanke dahinter erst zum Vorschein. Die Bilder stammten nämlich von Handys. Verbindung zu den andern Räumen: Handyporno. Und auch das ist mir schon öfter untergekommen (nur zur Verteidigung, meine Freunde sind echt normal, selbst wenn das jetzt hier anders rüberkommt). Was auch sehr beliebt ist bei manchen, ist seine Freundin/Freund zu fotografieren, bis man einen ganzen Ordner mit Ex-Nackt-Fotos anlegen kann. Also für mich besteht bei den drei Räumen durchaus ein Zusammenhang. Und: Pornografie ist mittlerweile wirklich fester Bestandteil in unserer Gesellschaft! Ich verschone Euch diesmal mit zu vielen Fotos (ich weiss auch gar nicht, ob das legal ist?!).

Auf dem Rückweg wollte ich zuerst mit der Tram fahren (bevor ich mich verlaufe), habe mich dann aber umentschlossen…ich wollte mir die Strassenstrichstrasse nochmal anschauen. Hab natürlich nichts gesehen. Dann bin ich über so eine Fussgängerbrücke. Das mach ich niiie wieder! Da standen echt komische Typen, die ziemlich unheimlich aussahen…sicher Dealer! Naja macht auch Sinn, neben dem Strassenstrich…verkommene Gesellschaft!!?

Fuerzabruta

November 2, 2009

<object name=”iLyROoaftGYC” id=”iLyROoaftGYC” type=”application/x-shockwave-flash” data=”http://sa.kewego.com/swf/p3/epix.swf” width=”400″ height=”300″>  <param name=”flashVars” value=”language_code=de&playerKey=179d9ae3353f&skinKey=71703ed5cea1&sig=iLyROoaftGYC&autostart=false&advertise=1″ />  <param name=”movie” value=”http://sa.kewego.com/swf/p3/epix.swf” />  <param name=”allowFullScreen” value=”true” />  <param name=”allowscriptaccess” value=”always” /></object><div style=”width: 400px;”><a href=”http://www.kewego.de/video/iLyROoaftGYC.html”>Fuerzabruta – Performanceshow aus Argentinien – kewego</a> <br />Abenteuerlustige Freunde von Theater Performances und zirzensischen Darbietungen können wieder ihren Adrenalinpegel spüren. <br />
Macher der Show sind die Argentinier von „De La Guarda“: Regisseur Diqui James und Komponist Gaby Kerpel. Freikletterer und Luftakrobaten verursachen – untermalt von harten House-Beats – steife Nacken bei den stehenden Zuschauern.<br />
<br />
Auch bei „Fuerzabruta“ – was so viel heißt wie „Brachialgewalt“ – muss man jederzeit damit rechnen, dass einem der Himmel auf den Kopf fällt. Oder besser noch: ein Ozean. Das raumfüllende Wasserbassin, das sich über den Köpfen der Zuschauer absenkt, ist die blubbernde Spielwiese für Unterwasserartisten, die die Luftakrobatik ergänzen. Die Zuschauer sind wie bei „De La Guarda“ Teil der Show, können mittanzen und rumhopsen und werden gelegentlich durch glitzernde Vorhänge im Raum verschoben<br />
<br />
Bis 11.11 im schwarzen Zelt am Ostbahnhof<br />
<br />
www.fuerzabruta.eu
<div>Tags: <a href=”http://www.kewego.de/search/?q=show”>show</a> <a href=”http://www.kewego.de/search/?q=berlin”>berlin</a> <a href=”http://www.kewego.de/search/?q=performance”>performance</a> <a href=”http://www.kewego.de/search/?q=argentinien”>argentinien</a> <a href=”http://www.kewego.de/search/?q=kultur”>kultur</a> <a href=”http://www.kewego.de/search/?q=citylife”>citylife</a> <a href=”http://www.kewego.de/search/?q=tvb”>tvb</a> <a href=”http://www.kewego.de/search/?q=tvberlin”>tvberlin</a> <a href=”http://www.kewego.de/search/?q=ostbahnhof”>ostbahnhof</a> <a href=”http://www.kewego.de/search/?q=helma bödeker”>helma bödeker</a> <a href=”http://www.kewego.de/search/?q=fuerzabruta”>fuerzabruta</a> <a href=”http://www.kewego.de/search/?q=diqui james”>diqui james</a> <a href=”http://www.kewego.de/search/?q=schwarzes zelt”>schwarzes zelt</a>     </div>    <div style=”text-align: right;”>        <a href=”http://www.kewego.de/video/iLyROoaftGYC.html”>Video</a> von <a href=”http://www.kewego.de/search/?q=user:tv-berlin”>tv-berlin</a>    </div></div>

Hier habt ihr den Link zu dem Performancevideo! Angeschaut habe ich mir diese Show in New York mit ein paar Freunden. Die Tickets waren relativ teurer dafür, dass wir eine ganze Stunde lang stehen sollten und nicht einmal wussten, worauf wir uns da überhaupt einlassen. Als wir dann in der Schlange standen und in einen wirklich winzigen Kellerraum geführt wurden, der so eng war, dass ich schon klaustrophobisch wurde, haben wir uns natürlich nur noch aufgeregt. Doch dann wurden wir in eine riesen grosse, dunkle Halle geführt! Im Hintergrund, oder besser gesagt im Vordergrund, spielten sie laute Electromusik. Und wir mussten warten…und warten…und warten…

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Und plötzlich kam wie aus dem nichts (die Halle war übrigens mittlerweile mit der Nebelmaschine bearbeitet worden) ein Laufband aus einer Seite gefahren. Auf dem rann ein Mann in Anzug und eine Stimme, wo man nicht weiss woher sie kam, begleitete ihn. Daraufhin passierten noch viele merkwürdige Sachen, wobei wir uns die ganze Zeit in diem Raum, also der Halle, bewegen mussten und aus einer immer anderen Ecke irgendwelche Bühnen oder Menschen herauskamen.

Es ist so wahnsinnig viel passiert, dass ich es gar nicht mehr chronologisch wiedergeben kann. Ich habe mir am Ende natürlich auch überlegt, was eigentlich dargestellt wurde. Eine Freundin meinte, dass sie das Leben gezeigt haben, von der Geburt bi zum Tod (ganz am Schluss sind die “Schauspieler” auf einer Leiter nach oben durch eine Tür gegangen).

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Am allercoolsten war die Stelle, wo sie ein grosses Wasserbecken von der Decke heruntergefahren haben, in dem die Perfromancekünstler herumrutschten. Das Becken fuhr so tief herunter, bis man es mit seinen Händen anfassen konnte.

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Dann gab es Momente, wo sie sich unter die Menge gemischt haben und gefüllte Stiroporkartons über die Köpfe der Zuschauer geschlagen haben…ich weiss, klingt alles ziemlich komisch…man muss es eigentlich selbst gesehen haben, weil es sehr schwer ist, diese Stimmung wiederzugeben.

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….dann hat eine bunte Wand, die von der circa 7 Meter (glaub ich zumindest, ich bin sehr schlecht bei Höhen schätzen) hohen Decke hing, die Menge getrennt. Auf ihr liefen zwei Frauen in der Luft in einer Schräglage entlang, bis sie irgendwann nur noch rollten und sich überschlugen…

Am Ende wurde die Musik immer lauter und es wurde heller. Dann hat man gesehen, wo die Stimme, die die gesamte Show begleitete herkam: von einem Balkon ziemlich weit über den Köpfen der Leute. Nun nahmen sie einen riesen Feuerwehrschlauch in die Hand und besprizten von oben die menge! Und es machte niemandem was aus!! Alle sind im “Regen” herumgesprungen (wir natürlich auch) und haben getanzt!! Danach waren wir so gut gelaunt, wie schon lange nicht mehr.

Man konnte diese Performance so vielschichtig auslegen, da sie so viele verschiedene Ansichten enthielt. Alleine die einzelnen Performancekünstler der Gruppe haben ihre Meinungsverschiedenheiten während der Show sehr gut rübergebracht. Wo ich diese Show einordnen soll, weiss ich selbst nicht. Auf jeden Fall habe ich so etwas noch nie davor gesehen und werde den Abend nicht so schnell vergessen!

So Sorry

Oktober 25, 2009

Heute war ich mit meiner Mama in der Ausstellung von Ai Weiwei im Haus der Kunst. Weiwei gilt als der bedeutendste chinesische Künstler der Gegenwart. für die Produktion seiner Kustwerke eignet sich ai weiwei häufig objekte an, wie zum Beispiel chinesische antiquitäten oder alte baumwurzeln.

 

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Hier seht ihr das Ausstellungsplakat…Die Fassade vom Haus der Kunst sah sehr eindrucksvoll aus. An ihr hängen ganz viele Rucksäcke (ich glaube 9000) nebeneinander, die für die Kinder standen, die beim Erdbeben in Sichuan umgekommen sind. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber der Titel hiess glaub ich “remembering”. Würde zumindest Sinn machen…

 

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Ai Weiwei kritisiert die politische Führung Chinas und fordert ein Ende der Zensur! Er war deswegen auch hier in München vorletzte Woche, um sich operieren zu lassen, nachdem er in China von der Polizei verprügelt wurde…

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Hier steh ich zwischen ganz ganz alten Tischen, die er irgendwie ineinander gesteckt oder geschnitzt hat?? Seine Skulpturen waren meist sehr gross und haben einen ganzen Raum ausgefüllt. Man konnte oft durch sie laufen…nur anfassen durfte man leider nichts, was einem manchmal ziemlich schwer fiel, weil alles so schön geglänzt hat. Mit den antiken Möbeln, die er umgeändert hat, wollte er “vorhandenes in eine neue Richtung entwickeln”.

 

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…und hier stehe ich zwischen den Baumwurzeln. Diese haben den meisten Platz eingenommen und waren im grössten Raum. An den Wänden hängen Fotos von Leuten. Die Wurzeln stehen auf einem Teppich, der genau den Fliessen des Bodens vom Museum entspricht.

Der Rest der Ausstellung war auch ganz interessant. Zum Beispiel hat er einen Haufen aus Sonnenblumenkernen mitten in einen Raum gelegt. Erst, wenn man die Beschriftung gelesen hat, hat man gemerkt, dass es sich hierbei um Porzellan handelte. Dann gab es noch grosse Quadrate von gepresstem Tee…und in einem anderen Raum standen Betten und Koffer. Hiermit wollte er die Menschen symbolisch zusammenführen!

Dann war ich müde…und nach einer Stunde sind wir dann wieder nach Hause gefahren. Ich fand die Ausstellung sehr gut. Weiwei hat gezeigt, dass er innovativ ist und setzt sich zugleich für die Leute in seinem Land ein und ihre Rechte!!

Passion For Fashion

Oktober 8, 2009

Wenn ihr den erste Link verfolgt http://www.youtube.com/watch?v=Oiqzh-aHN2Q gelangt ihr zu einer Kunstdokumentation von Michel Comte, der hauptsächlich als Glamour-und Modefotograf arbeitet. Ich finde die Darstellung sehr interessant, da der Künstler selbst seine Kommentare abgibt. Darüberhinaus sieht man seine Fotografien, wie auch das Making-off!

Ebenfalls interessant ist das Shooting von Annie Leibovitz http://www.youtube.com/watch?v=dNyIUlra9LU bei dem man sieht, wie die Fotografin arbeitet.

Der zweite Link http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/1999/12/03/DD33100.DTL befasst sich mit dem Modefotografen Richard Avedon, der hier über seine frühen Werke spricht und sich rückblickend an den Arbeitsprozess erinnert.

Der letzte Link http://images.google.ch/imgres?imgurl=http://static.rp-online.de/layout/fotos/457×325/30532-222512_Leibovitz_Disney_Photos_LA210.jpg&imgrefurl=http://www.rp-online.de/public/bildershowinline/aktuelles/gesellschaft/leute/30532&usg=__l9h9b5NCSKBwrOVJywum84Ammz4=&h=325&w=260&sz=16&hl=de&start=92&um=1&tbnid=Mb33tHRUne0usM:&tbnh=118&tbnw=94&prev=/images%3Fq%3Dannie%2Bleibovitz%26ndsp%3D20%26hl%3Dde%26client%3Dfirefox-a%26rls%3Dorg.mozilla:de:official%26hs%3DgdW%26sa%3DN%26start%3D80%26um%3D1 zeigt Fotos von Annie Leibovitz, die während des Shootings aufgenommen wurden. Sehr gut finde ich, dass man die Bilder in ihrem Entstehungsprozess sieht und später, wie sie fertig und bearbeitet ausschauen.

To be Continued…Deterioration II

Oktober 5, 2009

Am besten fand ich den Raum von Ryan Trecartin und Lizzie Fitch (beide 1981 geboren, in USA)

Importierte Fotos 00258

Zuerst wirkte der Raum etwas eigenartig und mit den ganzen komischen Figuren konnte ich auch nicht viel anfangen, da diese ein bisschen verloren herumstanden. Ich glaube ich hätte sie anders im Raum positioniert…

 Bei genauerem hinsehen hat man jedoch kleine Details entdeckt, die sehr interessant waren. Die Skulptur auf der Abbildung oben stammt aus dem Jahr 2006 und hat den Titel Choice Shopping.

Importierte Fotos 00259

Diese Skulptur schaut aus wie ein Mensch, also zumindest von der Form her. Die andere Figur, welche sie knapp durch ein Strupfband berührt, hat einen Kopf, der ausschaut wie ein Kürbis. Die anthropomorphe Strumpffigur ist mit Konsumgütern gefüllt, was ehrlich gesagt ein bisschen eklig und stinkend aussah. Diese Geste der Zuneigung (also diese fast Berührung) verursacht eine Spannung des Gewebes. Auf dem Museumszettel steht, dass das die Hinwendung zum Konsum zeigen soll?? Hmm, ich weiss nicht so recht. Wie ihr auf dem Bild oben vielleicht erkennen könnt, besteht diese Strumpfpuppe hauptsächlich aus Abfällen und darüberhinaus aus Abfällen, die man zum täglichen Leben dringnd braucht. Vielleicht wollen die beiden Künstler zeigen, dass der Mensch nur aus Abfällen besteht und man sich besser ernähren soll? Wozu die Kürbiskopffigur da ist verstehe ich leider auch nicht. Vielleicht will sie die andere Puppe ja vor irgendetwas retten und “herausziehen”?! Man weiss es nicht…falls euch etwas dazu einfällt könnt ihr mir ja ein Kommentar schicken!

Deterioration, They Said

September 25, 2009

Importierte Fotos 00208Heute haben meine Freundinnen und ich beschlossen einmal etwas sinnvolles zu tun. Da wir schon mehrmals im Kunsthaus Zürich waren und die gängigen Gallerien auch schon kennen, haben wir uns entschlossen in das Migros Museum für Gegenwartskunst in der Limmatstrasse zu gehen. Dabei habe ich festgestellt, dass Zürich doch grösser ist, als ich bis jetzt angenommen habe und es nicht nur aus Bahnhofstrasse und Uni besteht! Wir sind also die ganze Strecke zu Fuss gelaufen und irgendwie kamen mir manche Strassen bekannt vor, bis ich bemerkte, dass ich hier doch schon einmal gewesen bin, jedoch meistens etwas angetrunken und dann gleich aus dem Taxi und sofort in den Club hinein.

Endlich sind wir dann beim Museum angekommen. Leider haben wir in unserem Übereifer total vergessen die Importierte Fotos 00237Öffnungszeiten zu checken, bevor wir uns auf die weite Reise gemacht haben. Aber zum Glück waren wir nur eine halbe Stunde zu früh da und – anstatt zurückzufahren und aufzugeben, wie es eine meiner Freundinnen vorgeschlagen hatte – sind ein bisschen durch das Haus gelaufen.  Dabei hatten wir auch gleich die Gelegenheit uns die Gallerien anzuschauen.

Wir sind also in einen der Räume hineingegangen und meine Freundinnen konnten sich vor lachen nicht mehr zusammenreissen.Importierte Fotos 00233 Daraufhin folgten Sätze wie “So ein Sch…, was ist denn daran Kunst” oder “das könnte ich auch”. Zu meinem Entsetzen musste ich feststellen, dass ich absolut keine Ahnung hatte, was der Künstler damit bezwecken/sagen will. Das ist schon sehr traurig, da ich ja Kunstgeschichte studiere, aber ehrlich gesagt denke ich mir selbst oft “Oh Gott, was soll das denn jetzt schon wieder”. 

Als wir dann wieder durch das Treppenhaus spaziert sind (noch 10 Importierte Fotos 00238Minuten bis das Museum aufmacht), haben wir an der Wand und in der Ecke zwei Sachen gesehen, die, wären sie in einer Gallerie, vielleicht ebenfalls als Kunst durchgehen würden?! Das war einmal ein Abflussrohr mit einem grün angemalten Verschluss und eine Lampe, die ich so ähnlich wirklich schon mal davor im Museum gesehen habe.Importierte Fotos 00239 Naja, wir haben die Zeit fast rumbekommen und wollten aufs Dach gehen (wie ihr seht war uns wirklich langweilig), was aber leider abgeschlossen war. Uns blieb nur der Blick aus dem Fenster, wo ich etwas sehr cooles entdeckt habe. Und zwar eine bunte Leuchtschrift, die auf dem Dach montiert ist. In Regenbogenfarben steht geschrieben: Love Invents Us.

Importierte Fotos 00225 Und weil ich bunte Buchstaben mag und schlaue Sätze, fand ich das, was ich auf dem Dach gesehen habe, bis jetzt den Höhepunkt des Museums. Und da ich es ja wissen muss, weil ich Kunstgeschichte studiere, haben sich meine beiden Freundinnen meiner Meinung ohne Wiederrede angeschlossen.

 

 

 

 

ENDLIC H haben sie die Türen zum Museum geöffnet!! Das warten hat sich gelohnt: noch mehr BUNT! man hat schon fast Augenkrebs bekommen, da – egal wo man hinsah – alles bunt und durcheinander war.Importierte Fotos 00211Ich hatte einen neuen Höhepunkt des Tages, als ich die vielen aneinandergereihten Bilder an der Wand gesehen habe

Importierte Fotos 00246

Den Raum von Ciocci mochte ich deshalb am liebsten! Und egal, was jetzt noch kommen würde, es kann nur schlechter sein!

Importierte Fotos 00242Mein Akku ist leider fast leer, deswegen müsst ihr euch noch etwas gedulden. Aber bald werde ich euch vom Ende unseres Ausfluges berichten!!

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September 19, 2009

nycornottobe
PEArtbook brint Euch die neuigkeiten und auswertungen – und gute tipps – aus der schweizer kunstszene!! (die, die die zunge so blöd rausstreckt bin übrigens ich)
Viel spass beim lesen!!

Hello world!

September 19, 2009

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